Es geht wieder los!

Die Stille beim URC Mäder ist glücklicherweise vorüber. Die Corona-Pandemie sorgte auch bei den Ringern für einen regelrechten Lockdown. Nun trainieren die Nachwuchsathleten wieder. Die Schülergruppe des URC ist nun Vorreiter. Zehn Ringer dürfen gemeinsam trainieren. Die Einheiten leitet Gerzson Öri.

Vorwiegend stehen Lauf- und Kraftübungen auf dem Programm. Auch ein Fitnessparcours sorgt stets für keine Langeweile. Stimmt das Wetter, so sind auch Radtouren geplant. „Die körperliche Fitness unserer Ringer steht dabei besonders im Vordergrund“, freut sich Obmann Gerhard Koch über den Neustart in seinem Verein. Insgeheim hofft er dann doch, dass im September seine Ringer wieder auf die Matte dürfen. Das zumindest hat der Österreichische Ringsportverband in einem „6 Punkte-Plan“ aufgezeigt. Dann soll der Startschuss für einen normalen Trainingsbetrieb in allen Altersbereichen und Leistungsklassen erfolgen. „Vielleicht können wir heuer noch Landesmeisterschaften ausrichten. Dass wir internationale Turniere bestreiten werden, sehe ich eher als unrealistisch an, würde mich aber sehr für unsere Ringer freuen, wenn es klappen sollte“, betont der Obmann des URC Mäder.

Durch die lange Trainingspause gab es glücklicherweise keine allzu großen finanziellen Einbrüche. Dennoch hat sich die Situation schon etwas verändert. „Einige Sponsoren sind weggebrochen, doch der Großteil der Unterstützer hält uns weiterhin die Treue“, ist Koch weiterhin den Gönnern sehr dankbar. Dennoch wird die Corona-Krise auch beim URC Mäder seine Spuren hinterlassen. Gerhard Koch rechnet künftig mit höheren Auflagen im Hygieneschutz. Die Sorge, dass der lange Trainingsstopp zu einer Abwanderung der Nachwuchsathleten zu anderen Sportarten führt, hat der Obmann nicht. „Wir haben Jahr für Jahr immer wieder die ein oder anderen Abgänge, auch Richtung Fußball. Spätestens im Herbst werden wir sehen, welche Ringer uns weiterhin die Treue halten werden.“